Use Case · Nachweis

Kundenfragebogen beantworten

Ein Abnehmer schickt einen Fragebogen zu Energie, Emissionen und Organisation. So entsteht aus vorhandenen Betriebsdaten eine belegbare Antwort — und eine Basis, die beim nächsten Kunden stehen bleibt.

Ausgangslage

Die Frist steht. Die Zahlen liegen verstreut.

Der Stromverbrauch steht im Zählerprotokoll, der Brennstoff in der Buchhaltung, die Abfallmengen beim Entsorger. Wer den Fragebogen ausfüllt, sammelt das alles zusammen — und im nächsten Jahr, beim nächsten Kunden, noch einmal von vorn.

Schritt für Schritt

So läuft das ab

strait Automation: Live-Verbrauch aus Sensoren mit erkannter Anomalie

Schritt 1

Die geforderten Angaben zusammenführen

Energie, Brennstoffe, Abfall, Wasser und Fuhrpark laufen aus den vorhandenen Quellen in eine Struktur. Was schon gemessen wird, muss nicht neu erhoben werden.

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Schritt 2

Prüfen, was die Zahlen aussagen

Bevor eine Angabe rausgeht, wird sie gegen den Verlauf gehalten. Auffälligkeiten, die im Fragebogen erklärungsbedürftig wären, fallen hier auf und nicht bei der Rückfrage.

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Schritt 3

Lücken benennen statt schätzen

Wo eine Zahl fehlt, wird sie als offen markiert — mit Angabe, woher sie künftig kommt. Das ist belastbarer als ein Wert, den später niemand erklären kann.

strait Nachweise: Treibhausgasbilanz, VS-Bericht und Kundenantworten

Schritt 4

Antworten, die sich wiederholen lassen

Jede Angabe bleibt mit ihrer Quelle verknüpft. Beim nächsten Fragebogen wechselt die Fragestellung, die Datenbasis nicht.

Die Werte in den Produktansichten sind Beispieldaten.

Voraussetzungen

Was du dafür brauchst

Den Fragebogen selbst

Damit klar ist, welche Angaben in welchem Zuschnitt verlangt werden.

Zugang zu den vorhandenen Quellen

Zählerdaten, Energierechnungen, Entsorgungsnachweise, Fuhrparkdaten.

Eine Zuständigkeit

Jemand, der die Freigabe erteilt — die Antwort geht schließlich an einen Kunden.

Ergebnis

Was am Ende dasteht

Belegte Angaben

Jeder Wert bleibt bis zur Quelle nachvollziehbar, auch Monate später.

Benannte Lücken

Was fehlt, steht als offener Punkt da — mit Termin statt mit Schätzung.

Eine Basis für den nächsten Kunden

Die Recherche fällt beim zweiten Fragebogen weitgehend weg.

Aus der Praxis

Ein Radarsensor, 3.500 € im Jahr

Bei der Holzmanufaktur Decker wurden mit Smart Metern und einem Radarsensor relevante Verbrauchs- und Betriebsdaten sichtbar gemacht. Daraus wurden Einsparpotenziale von über 3.500 € pro Jahr identifiziert — und Scope-1- und Scope-2-Daten laufend verfügbar gemacht.

Potenzial und tatsächlicher Nutzen hängen von Standort, Datenlage und den umgesetzten Maßnahmen ab.

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