Use Case · Kosten

Betriebskosten senken

Die Jahresrechnung zeigt eine Summe. Wo sie entsteht und welcher Teil davon vermeidbar ist, steht nicht darin. So kommst du von der Summe zu einer Maßnahme, die sich rechnet.

Ausgangslage

Der Verbrauch ist bekannt. Der Verursacher nicht.

Dass die Energiekosten gestiegen sind, weiß jeder im Haus. Welche Anlage, welche Schicht oder welche Nacht dafür verantwortlich ist, weiß niemand — weil die Rechnung alles zu einer Zahl verdichtet. Ohne diesen Kontext bleibt jede Sparmaßnahme eine Vermutung.

Schritt für Schritt

So läuft das ab

strait Automation: Live-Verbrauch aus Sensoren mit erkannter Anomalie

Schritt 1

Verbrauch im Verlauf statt als Summe

Zähler liefern Viertelstundenwerte, nicht Monatswerte. Wo einzelne Verbraucher nicht erfasst sind, grenzt zusätzliche Sensorik sie ein — je nach Fall ohne Eingriff in die Maschinensteuerung.

strait Location Intelligence: Energiekosten je Standort mit größtem Hebel

Schritt 2

Die teuren Muster erkennen

Drei Muster kosten regelmäßig am meisten: gleichzeitig anlaufende Verbraucher, die den Leistungspreis treiben; ein Sockel, der nachts nicht abfällt; und einzelne Anlagen, die dauerhaft über ihrem Soll liegen. Alle drei werden erst im Verlauf sichtbar.

strait Maßnahmen und ROI: priorisierte Maßnahmen mit Amortisation

Schritt 3

Maßnahmen nach Euro ordnen

Für jede Auffälligkeit stehen erwartete Jahresersparnis, Aufwand und Amortisationszeit nebeneinander. Damit lässt sich entscheiden, was zuerst drankommt — und was sich nicht lohnt.

strait Nachweise: Treibhausgasbilanz, VS-Bericht und Kundenantworten

Schritt 4

Die Wirkung belegen

Nach der Umsetzung liegt der neue Verlauf neben dem alten. Was tatsächlich eingespart wurde, steht damit fest und fließt zugleich in die Treibhausgasbilanz ein.

Die Werte in den Produktansichten sind Beispieldaten.

Voraussetzungen

Was du dafür brauchst

Einen Zähler mit Lastgang

Viertelstundenwerte statt Monatssummen. Bei größeren Anschlüssen ist das oft schon vorhanden.

Deine Betriebszeiten

Ohne sie lässt sich nicht sagen, welcher Verbrauch erwartbar ist und welcher nicht.

Optional: Sensorik am Verbraucher

Wenn der Hauptzähler nicht ausreicht, um den Verursacher einzugrenzen.

Ergebnis

Was am Ende dasteht

Ein benannter Verursacher

Nicht irgendwo im Betrieb, sondern eine konkrete Anlage mit Zeitfenster.

Eine gerechnete Ersparnis

Erwartete Euro pro Jahr, Aufwand und Amortisationszeit — vor der Entscheidung.

Ein Vorher-Nachher

Der Verlauf nach der Umsetzung belegt, ob die Rechnung aufgegangen ist.

Aus der Praxis

Ein Radarsensor, 3.500 € im Jahr

Bei der Holzmanufaktur Decker wurden mit Smart Metern und einem Radarsensor relevante Verbrauchs- und Betriebsdaten sichtbar gemacht. Daraus wurden Einsparpotenziale von über 3.500 € pro Jahr identifiziert — und Scope-1- und Scope-2-Daten laufend verfügbar gemacht.

Potenzial und tatsächlicher Nutzen hängen von Standort, Datenlage und den umgesetzten Maßnahmen ab.

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