
Schritt 1
Die berichtsrelevanten Größen laufend führen
Energie, Brennstoffe, Abfall, Wasser und Fuhrpark laufen aus vorhandenen Quellen in eine Struktur — laufend, nicht einmal jährlich. Was schon gemessen wird, muss nicht neu erhoben werden.
Use Case · Nachweis
Der VS-Bericht (ehemals VSME) ist freiwillig, wird aber zunehmend erwartet — von Kunden, Banken und in Ausschreibungen. So entsteht er aus Daten, die ohnehin anfallen, statt aus einer Sonderaktion im vierten Quartal.
Ausgangslage
Im November fängt jemand an, Zählerstände, Rechnungen und Entsorgungsnachweise zusammenzutragen. Was dabei herauskommt, ist im besten Fall vollständig — nachvollziehbar ist es selten, und im Folgejahr beginnt dieselbe Suche von vorn.
Schritt für Schritt

Schritt 1
Energie, Brennstoffe, Abfall, Wasser und Fuhrpark laufen aus vorhandenen Quellen in eine Struktur — laufend, nicht einmal jährlich. Was schon gemessen wird, muss nicht neu erhoben werden.

Schritt 2
Bevor eine Kennzahl in den Bericht geht, wird sie gegen den Verlauf gehalten. Ausreißer und Lücken fallen dabei auf — und werden benannt statt geglättet.

Schritt 3
Ein Bericht, der nur dokumentiert, ändert nichts. Dieselben Daten zeigen, wo Verbrauch und Kosten zusammenfallen, und machen daraus priorisierte Maßnahmen mit Zuständigkeit und Fortschritt.

Schritt 4
Treibhausgasbilanz nach Scope 1, 2 und 3 sowie der VS-Bericht (ehemals VSME) werden aus derselben Basis erzeugt. Jeder Wert bleibt bis zur Quelle nachvollziehbar — auch Monate später.
Die Werte in den Produktansichten sind Beispieldaten.
Voraussetzungen
Zählerdaten, Energierechnungen, Entsorgungsnachweise, Fuhrparkdaten.
VS (ehemals VSME) oder ein Kundenformat — davon hängt ab, welche Angaben gebraucht werden.
Jemand, der die Werte freigibt. Der Bericht geht an Kunden, Banken oder in Ausschreibungen.
Ergebnis
Kein Novemberprojekt mehr, sondern ein Stand, der jederzeit abrufbar ist.
Jeder Wert mit Quelle und Zeitpunkt — auch bei Rückfragen ein Jahr später.
Dieselben Daten zeigen, wo sich Verbrauch und Kosten gemeinsam senken lassen.
Aus der Praxis
Bei der Holzmanufaktur Decker wurden mit Smart Metern und einem Radarsensor relevante Verbrauchs- und Betriebsdaten sichtbar gemacht. Daraus wurden Einsparpotenziale von über 3.500 € pro Jahr identifiziert — und Scope-1- und Scope-2-Daten laufend verfügbar gemacht.
Potenzial und tatsächlicher Nutzen hängen von Standort, Datenlage und den umgesetzten Maßnahmen ab.
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